Wortmeldung
Wortmeldung!
Unser Publikum meldet sich zu Wort:
Nach jeder Vorstellung im Jugendtheater haben unsere Zuschauer von nun an die Möglichkeit sich zu Wort zu melden, mit Lob, Kritik und Anregungen. Zusätzlich bieten wir zu ausgesuchten Veranstaltungen unterschiedliche Möglichkeit, das eigene, schriftstellerische Talent zu wecken.
Kult(o)urnacht 28. Mai 2010:
Die Besucher hatten die Gelegenheit, einen Textanfang nach eigenen Vorstellungen weiterzuführen. Bei dem vorgegebenen Anfang handelte es sich um ein Textfragment aus der aktuellen Produktion des Kinder- und Jugendtheater „Das Geheimnis der Maultasche“. Die entstandenen Texte sind Gemeinschaftswerke anonymer Besucherinnen und Besucher:
Fortsetzung folgt! Schreiben Sie den unten begonnen Text weiter. Wir sind gespannt!
Ich wachte auf, weil ich ein Geräusch hörte. Ich wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, aber ich hörte es ganz genau. Ah, ein Schließgeräusch. Na endlich, sie hatten mich entdeckt. Die Tür öffnete sich und…
Hansjörg Eger kam herein und verkündete, dass er, wenn er als OB gewählt würde, er wieder in die SPD eintreten würde. Dann würde er es allen zeigen. Erstmal sei seine Frau dran, die ihn immer beim Frühstück störe....
Dann tauchte noch Roland Kern auf und betonte, dass er als unabhängiger Kandidat für den Flugplatzausbau sei. Wenn man ihn nicht wähle, werde er Arbeitsdirektor bei der BASF und würde alle Speyerer BASFler entlassen...
Zum Schluß hüpfte noch Markus Wintterle als Osterhase verkleidet herein und verkündete den Weltfrieden!
Die Rheinpfalz schrieb am folgenden Tag:“Wer auch immer gewinnt, zum Schluß ist doch die SPD am Drücker, entweder gewinnt Wintterle, oder Eger tritt wieder in seine alte Partei (SPD) ein.“
Aber es kam alles ganz anders. Der Osterhase gewann den ersten Wahlgang mit überwältigenden(!) 51,3% und rief den sofortigen Sozialismus aus. Die Volksbank wurde verstaatlicht und deren Geld an die Hartz-4-Empfänger ausgeteilt. Der Dom wurde zur ersten Kneipe Speyers und der Pfälzer zur EU Währung.
Doch....
da wachte Werner Schineller aus seinem Alptraum auf und seutzte erleichter;“Es ist noch nicht aller Tage Abend!“
Ich wachte auf, weil ich ein Geräusch hörte. Ich wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, aber ich hörte es ganz genau. Ah, ein Schließgeräusch. Na endlich, sie hatten mich entdeckt. Die Tür öffnete sich und…
…und der Prinz kam herein. u. küßte mich.
Doch in Wirklichkeit war es kein Prinz, sondern nur der böse Wolf, welcher sich als wunderschönen Prinz verkleidete und mit einer Flasche Wodka verstellte er seine Stimme...
Ich hatte schon Angst, dass der böse, große Wolf mich fressen würde, doch da kam die wunderschöne und starke Amazone Ninjala :D
Der Wolf frass sie alle auf und musste erst mal richtig rülpsen danach. Ahhhhhh sagte er welch wunderbarer Tag gleich zwei schöne junge zarte Fräuleins. Ein exzelentes Mahl.
Doch da kam Super Nina in ihrem rot blauen Kostümchen um die Ecke, als der Wolf das sah, musste er so anfangen zu lachen, dass er so lange lachte bis er tot umfiehl. Ja, ja, sagte Nina die Wölfe von heute sind auch nicht mehr das was sie mal waren. Er hat nicht mal versucht mich zu fressen. Da kann ich ja endlich versuchen die Weltherrschaft an mich zu reisen. Und sie flog fröhlich grinsend davon.
Ich wachte auf, weil ich ein Geräusch hörte. Ich wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, aber ich hörte es ganz genau. Ah, ein Schließgeräusch. Na endlich, sie hatten mich entdeckt. Die Tür öffnete sich und…
…Corelli kam rein. Mann, der würde mich doch so nicht fotografieren... drei Tage nicht gekämmt, ganz zu schweigen von dem ollen T-Shirt..
Corelli, gnadenlos wie immer, zögerte keinen Moment und hatte die Kamera schon schussbereit. Was machst Du, Corelli? !
„ ich make foto von flasch leer“ „i macceroni sono buono ma difficile a mangiare“
Ich schaltete geistesgegenwärtig und plapperte ihm den einzigen italienischen Satz den ich konnte vor: „parle una lingua che io capsico, perfavor!“
Vorstellungen: Schlag die Trommel und fürchte dich nicht. Oliver Steller spricht und singt Heinrich Heine.
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Freitag, den 07.05.2010 war ich (16 Jahre alt) mit meiner Stufe (12.Klasse) in der Vorstellung "Oliver Steller liest und singt Heinrich Heine".
Ich fand die Vorstellung sehr gelungen, da man etwas über Heinrich Heines Leben erfahren hat, seine prägenden Ereignisse miterleben konnte, und das alles in einen musikalisch, künstlerischen Rahmen eingebettet war. Die Gedichte und Lieder fand ich sehr gut ausgewählt und vorgetragen. Sie waren sehr ausdrucksstark und Oliver Steller hat sich mit seiner Mimik und Gestik viel Mühe gegeben. Des Weiteren ist der Humor nicht zu kurz gekommen. Darüber hinaus hat man auch etwas über Schüler Heinrich Heine's erfahren und der Bezug zur Moderne wurde durch Kurt Tucholsky's "Der andere Mann" hergestellt.
Insgesamt fand ich die Vorstellung sehr gelungen und würde sie jedem weiterempfehlen.


